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Herbstzeit ist Erkältungszeit

Egal wohin man schaut, es hustet, röchelt, niest und friert.

Während draußen der Nebel die Landschaft einhüllt, wünschen wir uns die warme Decke, um uns auf dem Sofa einmummeln zu können.

Kalt und feucht

Auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, beim Spaziergang im Park – die Kälte kriecht in die Kleidung und wird tatkräftig von der Nässe unterstützt, die sich in den Haaren, den Hosenbeinen und Schuhen festsetzt.

Im Herbst lässt es sich kaum vermeiden ungünstig gekleidet zu sein. Zu warm oder zu kalt, dazwischen scheint es nicht zu geben. Dieser Umstand erleichtert es der Erkältung ein neues Opfer zu finden.

Krank im Bett

Die Erkältung gründlich auskurieren.

Doch müssen wir uns der Erkältung nicht kampflos geschlagen geben, denn wir können einiges tun um vorzubeugen.

Vorbeugen

Schon unsere Eltern und Großeltern hatten so manchen Trick auf Lager, um einer Erkältung möglichst aus dem Weg zu gehen. Während wir als Kind von diesen Tipps nichts hören wollten, erinnern wir uns als Erwachsene meist erst daran, wenn es schon zu spät ist.

Deshalb haben wir ein paar Tipps zusammengetragen, die Ihnen helfen können, einer Erkältung hoffentlich entgehen zu können.

Nass geworden?

Sind Sie draußen nass geworden? Dann wechseln Sie möglichst schnell die Kleidung.

Nasse Kleidung führt dazu, dass Ihre Körpertemperatur sinkt. Das wirkt sich negativ auf Ihr Immunsystem aus.

Kratzen im Hals?

Am besten lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen. Legen Sie einen Schal um, wenn es das Wetter erfordert. Und sollte es dann doch mal im Hals kratzen, dann hilft oft heißer Tee oder ein Löffel Honig pur. Honig lindert das Kratzen etwas und enthält außerdem entzündungshemmende Enzyme. Wenn Sie Honig im Tee auflösen, dann beachten Sie bitte, dass die entzündungshemmenden Enzyme bereits ab einer Temperatur von 40°C zerstört werden.

Gänsehaut?

Sie frieren schnell oder Ihnen ist eh ständig kalt? Ziehen Sie sich warm genug an, achten Sie jedoch darauf, dass Sie auch jederzeit ein Kleidungsstück ablegen können, falls Ihnen zu warm werden sollte (Zwiebel-Look). Auch Ihre Wohnung sollten Sie nicht zu stark heizen. Viele Räume werden zu stark beheizt, so dass der Temperaturunterschied noch deutlicher ist, wenn Sie die Wohnung verlassen. Sie fragen sich, ob Ihre Wohnung zu warm oder zu kühl ist? Wenn Sie dauerhaft im T-Shirt oder sogar in kurzer Hose in der Wohnung sitzen können, dann sind Ihre Räume wahrscheinlich zu stark beheizt. Müssen Sie jedoch auch im Haus eine Pudelmütze und zwei Pullover tragen, dann darf Ihre Heizung ruhig etwas mehr leisten. Außerdem sollten Sie regelmäßig lüften, damit immer genügend Sauerstoff in Ihrer Luft ist.

Warm anziehen

Warm genug anziehen

Und sonst?

Hygiene ist natürlich immer wichtig, doch in der kalten Jahreszeit wichtiger denn je. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände, damit Keime, die Sie z.B. vom Einkauf mit nach Hause bringen, keine Chance haben. Auch wenn Sie niemandem die Hand geschüttelt haben, trotzdem werden Sie immer und überall auf fremde Keime stoßen. Wissen Sie, ob jemand zuvor auf Ihren Einkaufswagen geniest hat? Die selbe Frage sollten Sie sich stellen, wenn Sie sich z.B. im Bus festgehalten haben. Wie viele Türklinken haben Sie heute bedient? Wissen Sie, wer diese vor Ihnen angefasst hat?

Sie merken also, dass es sich gar nicht verhindern lässt mit fremden Keimen in Berührung zu kommen. Waschen Sie sich daher die Hände sobald Sie nach Hause kommen.

Übrigens… wischen Sie auch regelmäßig Ihr Smartphone ab… dort tummeln sich Keime sehr gerne.

Bleiben Sie gesund!

Wir wünschen Ihnen natürlich, dass Sie gesund bleiben!

Passen Sie gut auf sich auf!

 

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Medikamenten-Lotterie?

Der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite und legt eine gute Grundlage für einige Erkrankungen. Hier hört man ein Husten, dort schnäuzt sich jemand die Nase und an einem anderen Ort hofft man bei dem Geräusch eines Niesens, dass sich derjenige die Hand vor den Mund gehalten hat.

Manchmal „erwischt“ es uns einfach und wir sind auf Medikamente angewiesen.

Doch leider achten viele Patienten nicht darauf, wie ein Medikament verordnet wurde.

So setzen laut Ärzteblatt 23% der Patienten das Medikament vorzeitig ab, weil sie schnell eine deutliche Besserung erfahren. Doch gerade bei Antibiotika ist dies ein gefährliches Spiel.

Kranker Bär

Manchmal erwischt es einen einfach…

Beispiel

Ein Arzt verschreibt seinem Patienten aufgrund einer bakteriellen Infektion Antibiotika. Die verschriebene Packung enthält in unserem Beispiel 10 Tabletten und der Arzt weist pflichtbewusst darauf hin, dass der Patient die gesamte Packung aufbrauchen soll und nicht vorzeitig die Einnahme abbrechen darf. Doch wie das Leben nun mal so ist, unser Patient fühlt sich bereits nach fünf Tagen deutlich besser und setzt eigenmächtig die Antibiotika ab. Der Arzt hatte nicht ohne Grund darauf hingewiesen, dass unser Patient die Tabletten komplett aufgebrauchen sollte. Denn auch wenn man sich bereits besser fühlt, so verbleiben doch noch eine gewisse Anzahl Bakterien im Körper, die nun nicht mehr beseitigt werden, weil unser Patient die Anwendung der Antibiotika abgebrochen hat. Wenn nun der Patient erneut an einer bakteriellen Infektion erkrankt, sind die Bakterien im schlechten Fall gegen die Antibiotika resistent. Im Klartext: Das Antibiotikum wirkt nicht mehr…

Resistent… Sie oder die Bakterien?

Vielleicht haben Sie schon mal von MRSA gehört? MRSA ist die Abkürzung für Methicillin resistenter Staphylococcus aureus, oftmals auch multiresistener Staphylococcus aureus genannt. Bekannt wurde auch der Oxacillin resistente Staphylococcus aureus, kurz ORSA. Doch egal welchen Namen sie alle tragen, sie haben eins gemeinsam… sie sind resistent gegen Antibiotika.

Bakterien

Als Bild so schön, doch als Infektion unerwünscht – Bakterien

Wer nun naiv sagt, dass derjenige, der sich mit einem multiresistenten Bakterium infiziert hat, Pech gehabt hat, der sollte einmal tief in sich gehen und überlegen, wo im Alltag überall Gefahren lauern, sich selber mit diesen Infektionen anzustecken.

Doch wollen wir nicht so schwarzmalen und hoffen, dass Sie von resistenten Bakterien verschont bleiben. Denken Sie nur immer daran, dass es einen bestimmten Sinn hat, wenn Ihr Arzt Ihnen sagt, dass Sie Ihr Medikament genau nach Anordnung einnehmen sollen.

 

Ungewollte Auswirkungen

Aber nicht nur bei der Einnahme von Antibiotika sollte auf eigenmächtiges Absetzen, Änderungen der Dosierung oder andere Abweichungen der verordneten Anwendung abgesehen werden.

Auch andere Medikamente können ungewollte Auswirkungen mit sich tragen, wenn man sich nicht an die Verordnung hält.

Eine äußerst bekannte Auswirkung kann es haben, wenn zum Beispiel die tägliche Einnahme der „Pille“, dem wohl bekanntesten Antikonzeptiva/Verhütungsmittel, unterbrochen wird. Ob diese Unterbrechung durch das Vergessen der Einnahme, der gleichzeitigen Einnahme von Antibiotika oder sich auf die Wirkung der Pille auswirkenden Erkrankung herbeigeführt wird, ist hierbei primär uninteressant. Es kann zu einer ungewollten Schwangerschaft führen solange kein ausreichender Schutz durch die Pille gegeben ist.

Aber auch bei vielen anderen Medikamenten kann es unerwünschte Folgen haben, wenn Sie ohne ärztliche Rücksprache Ihr Medikament nicht so einnehmen, wie es verordnet wurde.

Deshalb empfehlen wir, Ihre medikamentöse Therapie gut zu planen. Dies können Sie zum Beispiel mit dem HELIA® Dispenser, mit dem Sie sich an die bevorstehende Einnahme Ihres Medikamentes erinnern lassen können.

 

Tipps für den Alltag

Natürlich ist eine gute Vorsorge immer besser als später krank im Bett zu liegen, deshalb haben wir Ihnen ein paar nützliche Tipps für den Alltag zusammengetragen. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, sind Sie zwar nicht vor allem gefeit, doch können Sie das Risiko verringern, sich bei anderen Personen anzustecken.

  • Achten Sie auf eine sorgfältige Händehygiene! Waschen Sie sich gründlich die Hände mit Seife … nach jedem Gang zur Toilette, bevor Sie Lebensmittel zubereiten oder verzehren, wenn Sie nach Hause kommen, nachdem Sie Bargeld berührt haben, …
  • Benutzen Sie Ihre eigenen Hygieneartikel, wie z. B. Zahnbürste, Rasierer, Waschlappen, Handtücher, …
  • Decken Sie Wunden und Verletzungen der Haut mit sauberen Pflastern oder Verbänden ab
  • Benutzen Sie Einweg-Taschentücher oder nutzen Sie Stofftaschentücher nicht lange und waschen Sie diese in der Kochwäsche
  • Halten Sie sich beim Niesen ein Taschentuch vor den Mund, das Sie anschließend entsorgen bzw. in die Wäsche geben. Sollten Sie Ihre Hand nutzen, um das Umherfliegen Ihrer Bakterien zu verhindern, dann waschen Sie sich die Hände anschließend gründlich. Sonst besteht die Gefahr, dass Sie Ihre Keime trotzdem weitergeben
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln, wenn es möglich ist (auch viele Ärzte verzichten inzwischen aus hygienischen Gründen darauf)
Hände waschen

Waschen Sie sich immer gründlich mit Seife die Hände

Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Tipps, wie Sie versuchen können einer Infektion zu entkommen, doch die oben genannten Tipps bringen Sie bereits ein großes Stück in die richtige Richtung.

Sollte es Sie trotzdem Mal erwischen, dann gehen Sie frühzeitig zum Arzt, damit Sie möglichst schnell wieder fit sind!

Welche Tipps und Tricks helfen Ihnen durch den Herbst? Verraten Sie uns gerne in einem Katalog Ihre bewährten Strategien, mit denen Sie gesund das Jahr beenden!

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